Die Geschichte unseres Hauses

Tradition trifft Wohlfühlkomfort

Die Geschichte von Schillings Häusken

Vom visionären Eigenbau zum modernen Smart-Home-Feriendomizil

Hinter jedem besonderen Haus steht eine Geschichte von Visionen, Handwerkskunst und familiärem Zusammenhalt. Schillings Häusken vereint auf einzigartige Weise den architektonischen Geist der 1960er-Jahre mit dem anspruchsvollen Wohnkomfort des 21. Jahrhunderts. Erfahren Sie hier, wie aus den ersten Skizzen unser heutiges, zeitloses Feriendomizil erwuchs.

1. Wie alles begann (1961–1963)

Wir reisen zurück in die 1960er-Jahre. Als historisches Fundament dient der älteste bekannte Entwurf des Hauses vom November 1962. Im Jahr davor hatte Bauherr Wilhelm Schilling bereits für 2.273,50 DM Grund und Boden auf der Wankel erworben. Dieser Betrag bezog sich auf den ursprünglich allein erworbenen, vorderen Grundstücksteil, der eine Größe von 621 m² umfasste. Am 30. März 1962 kamen in der Gastwirtschaft Hennecke in Hoppecke Notar und Käufer zur Auflassung des Grundstückes zusammen. Mit von der Partie waren auch der damalige Hoppecker Bürgermeister Wilhelm Mund sowie der Amtsdirektor Klemens Hoffmann aus Brilon. Die Baugenehmigung wurde schließlich am 19. April 1963 feierlich erteilt, und so stand dem großen Vorhaben nichts mehr im Wege.

2. Die Bauphase (1964–1967)

Nach allen bürokatischen Vorbereitungenund Planungen ging es 1964 in die Bauphase. Wilhelm Schilling verwirklichte im Entwurf seines Hauses in weiten Teilen seine eigenen Ideen; professionelle Unterstützung erhielt er von Architekt BDB Josef Lange aus Bontkirchen. Bei allen guten Ideen muss eben auch die technische Umsetzung stimmen! Schillings Häusken ist im wahrsten Sinne des Wortes auf echter Muskelhypothek errichtet worden: Den Rohbau stemmte Wilhelm Schilling zum großen Teil selbst, tatkräftig unterstützt von seiner Familie – allen voran von seinem Vater, Fritz Schilling Senior. Mitunter sahen die Rechnungen damals auch schonmal so amüsant aus wie diese des Fuhrunternehmers Heinrich Heine aus Hoppecke: "Ich fuhr für Sie am (Datum wurde nicht eingetragen) 3 mal Material von Isenberg zum Neubau.“ Die drei Fahrten wurden am 20. September 1966 mit einer Gesamtsumme von 18 DM in Rechnung gestellt. Die gesamten Lohn- und Materialkosten für den Bau beliefen sich damals auf 62.694,38 DM.

3. Architektur mit Charakter

Schillings Häusken wurde im Bungalowstil mit einem markanten Walmdach erbaut. Und da Wilhelm Schilling offensichtlich ein kleines Faible für Besonderheiten hatte, verwendete er als charakteristischen Blickfang Anröchter Dolomit. Dieser grüne Stein fasst die Haustür und das runde Badezimmerfenster ein und dient darüber hinaus als Plattenbelag für den Gehweg sowie als Abdeckung der umliegenden Mauern. Eine vorausschauende Entscheidung des Bauherrn, denn der Stein hat sich als langlebiges Baumaterial bewiesen.

4. Ein Haus und seine Bewohner

Als das Haus fertig war, zog Wilhelm Schilling mit seiner Frau Barbara Clara Elisabeth, geborene Juling aus Köln, in das neue Heim, und es wurde für viele Jahrzehnte das Zuhause des Ehepaars Schilling und ihrer vier Söhne Christoph, Ansgar, Roland und Simon. Um der Familie mehr Platz im Grünen zu bieten, wurde der Garten im Jahr 1975 um den hinteren Grundstücksteil erweitert, auf dessen idyllischer, schräger Wiese für die Kinder immer viel Platz zum Spielen war.

5. Das Haus verändert sich mit

Über die Jahrzehnte passte Wilhelm Schilling sein Haus immer wieder dem räumlichen Bedarf seiner Familie und den technischen Anforderungen der Zeit an:

6. Altes bewahren, Neues schaffen (ab 2025)

Nach dem Tod von Wilhelm Schilling übernahm sein jüngster Sohn Simon das Haus. Sein Wunsch war es, den Charakter des Hauses zu bewahren und gleichzeitig ein modernes Haus zu gestalten, das den heutigen technischen Standards entspricht. Somit wurde die komplette Elektrik von Grund auf erneuert und auf ein zukunftsweisendes Smart-Home-System umgestellt. Dieses System bedient heute zentral sämtliche Lichter und Rollläden, steuert die Heizkörper intelligent an, erkennt offenstehende Fenster oder Türen und ermöglicht den schlüssellosen Zugang über die Haustür. Neben den technischen Neuerungen wurden auch alle Wände, Decken und Böden renoviert und aufgearbeitet. Die Parkettböden wurden professionell abgeschliffen und gewachst, und alle alten Linoleum- und Fliesenböden wurden durch neue moderne Fliesenböden ersetzt. Auch die Raumaufteilung wurde optimiert. Während sich die sechsköpfige Familie mit einem sehr kleinen Bad und separaten WC begnügt hatte, wurde nun Platz für ein zusätzliches großes Badezimmer mit Wellnes-Vibes geschaffen. Das mittlere Zimmer, welches zuletzt als Büro und in den Anfangsjahren als Kinderzimmer diente, wurde zu einem großzügigen Badezimmer umgestaltet. Es verfügt nun über eine bodenebene Dusche, eine Badewanne, einen praktischen Doppel-Waschtisch und ein WC. Das ursprüngliche kleine Bad für die gesamte Familie wurde so umgestaltet, dass Schillings Häusken heute über zwei komplette Badezimmer verfügt. Die frühere, einzige separate Toilette des Hauses konnte nun in eine praktische Ankleide für das nebenliegende Zimmer umgewandelt werden. Zwischen Küche und Esszimmer wurde ein Wanddurchbruch gemacht, sodass die neue Küche jetzt gemütlich und offen an den Essbereich angrenzt.

7. Schillings Häusken heute: Willkommen im Urlaub

DDurch das durchdachte Sanierungskonzept wurde das Haus baulich so umgestellt, dass es den Gästen im Erdgeschoss als komfortable Ferienwohnung zur Verfügung steht. Keller- und Dachgeschoss beherbergen heute sämtliche Haustechnik und werden entsprechend nicht mit vermietet. Die früheren Dachfenster wurden zurückgebaut und durch eine durchgehende Dacheindeckung mit Spanischem Schiefer dem restlichen Dach angeglichen.

Schillings Häusken steht heute bereit, seine Gäste mit modernem Komfort und retro-Ambiente zu empfangen.

Impressionen & Historie

Hier entsteht bald eine Galerie mit historischen Aufnahmen und Bildern des Hauses im Wandel der Zeit:

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